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SEBASTIAN-BLAU-PREIS
2014
FÜR FILMEMACHER


Christopher Stöckle siegt mit „Gignéville“

Rottenburg am Neckar.- Der Sebastian Blau Preis für schwäbische Mundart in der Sparte „schwäbisch-alemannische Filmemacher“ geht an den Ludwigsburger Autor und Regisseur Christopher Stöckle für seinen Kurzfilm „Gignéville“. Bei der Preisverleihung im Kino Waldhorn wurde der mit 2.500 Euro ausgezeichnete Preisträger von der Landessenderdirektorin des Südwestrundfunks Stefanie Schneider für seine berührende Darstellung einer schwäbisch-französischen Liebe am Ende des zweiten Weltkrieges gelobt.

Den zweiten Preis in Höhe von 1.500 Euro erhielt der Stuttgarter Stefan Karl Röser und sein Film „Die tiefe Stimme der Natur“, eine meisterhaft gelungene filmische Adaption des preisgekrönten Theaterstücks „Waidmannsheil“ von Susanne Hinkelbein, in dem die urschwäbischen Darsteller Berthold Biesinger und Gerd Plankenhorn vom Melchinger Theater Lindenhof sprachlich und mimisch in die Abgründe der schwäbischen Seele blicken lassen.

Mit dem dritten Preis und 1.000 Euro wurde der Videoclip „I ben Bäcker“ von Frieder Scheifferle bedacht. Matthias Dietrich als Florian Laible und Dominik Kuhn alias Dodokay aus der TV-Serie „Laible und Frisch“ gelingt dabei ein überhaupt „net altbackener“, frischer schwäbischer Rap. Beim mit 500 Euro dotierten Publikumspreis wählten die Zuschauer den Trickfilm „Drohtesl-Cowboys“ der Rottenburger Band "Subbr Sach". Auch eine Schülergruppe des Göppinger Werner- Heisenberg-Gymnasiums durfte für ihre schwäbischen Filme einen Anerkennungspreis in Höhe von 300 Euro mit nach Hause nehmen.

Für den Ausrichter „schwäbische mund.art“ und Hauptsponsor Schwaben Bräu, der seit 2002 den Sebastian Blau Preis mit beachtlichen Preisgeldern ausstattet, wurde die riskante Erweiterung auf die Sparte „Filmemacher“ zu einem vollen Erfolg: „Die vielen Einsendungen junger Filmschaffender geben dem traditionsreichen Mundartprojekt einen frischen Anstrich“, kommentiert Marketingchef Stefan Seipel die Innovation des renommierten Mundartwettbewerbs.

Sehr zufrieden mit dem großen Zuspruch bei der Verleihungsveranstaltung zeigte sich auch Dr. Wolfgang Wulz, der Vorsitzende des Vereins „schwäbische mund.art“. „Nur durch die Kooperation mit weiteren finanziellen Unterstützern wie dem Förderverein „Schwäbischer Dialekt“, der alemannischen „Muettersproch-Gsellschaft“, dem Silberburg Verlag, dem Arbeitskreis Heimatpflege und den örtlichen Sponsoren Kreissparkasse und Stadtwerke Rottenburg konnte der diesjährige Sebastian-Blau-Preis nach den kürzlich stattgefundenen Sebastian-Blau-Tagen zu einem weiteren glanzvollen ‚Iffend‘ in der Mundartstadt Rottenburg werden.“

www.mund-art.de


1. Christopher Stöckle
mit dem Dokumentarfilm "Gigneville"
(Der Film ist nicht im Netz verfügbar)

2. Karl Stefan Röser
mit dem Film "Die tiefe Stimme der Natur"
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3. Frieder Scheiffele
mit dem Videoclip "I ben Bäcker"
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Publikumspreis: "Subbr Sach"
mit dem Trickfilm "Drohtesl-Cowboys"
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